Aus BIII wird BVII - Bundesverband Impact Investing

Impact Inves­t­ing braucht star­ke Stim­men und kla­re Impulse

Mit der Wahl in den BVII-Vor­stand über­nimmt Chris­ti­an Has­sel Ver­ant­wor­tung an einer zen­tra­len Schnitt­stel­le von Kapi­tal­markt, Poli­tik und Real­wirt­schaft. Im Inter­view spricht er über die Bedeu­tung der neu­en Rol­le, prä­gen­de Erfah­run­gen aus der Pra­xis und die Zie­le für die Zukunft des Impact Investing.

Herz­li­chen Glück­wunsch zur Wahl in den BVII-Vor­stand! Was bedeu­tet Dir die­se neue Rol­le per­sön­lich und beruf­lich?
Vie­len Dank für die Glück­wün­sche. Die­se Rol­le bedeu­tet mir per­sön­lich und beruf­lich außer­or­dent­lich viel. Es ist eine Mög­lich­keit, mei­ne Exper­ti­se und Erfah­run­gen gewinn­brin­gend für eine Initia­ti­ve ein­zu­brin­gen, die an einer Schlüs­sel­stel­le der sozi­al-öko­lo­gi­schen Trans­for­ma­ti­on wirkt. Impact Inves­t­ing ist für mich nicht nur ein pro­fes­sio­nel­les The­ma, son­dern auch ein per­sön­li­ches Anlie­gen, da es den nach­hal­ti­gen und zukunfts­fä­hi­gen Ein­satz von Kapi­tal mit gesell­schaft­li­cher Ver­ant­wor­tung verbindet.

Du bringst 17 Jah­re Erfah­rung bei der Com­merz­bank mit. Wel­che Aspek­te Dei­ner bis­he­ri­gen Arbeit sind beson­ders rele­vant für Dei­ne neue Auf­ga­be im BVII?
Mein Fokus bei der Com­merz­bank liegt auf Wealth Manage­ment, Ver­mö­gens­ver­wal­tung und der Betreu­ung inter­na­tio­na­ler Pri­vat- und Unter­neh­mer­kun­den. Die­se Tätig­kei­ten haben mich gelehrt, die Schnitt­stel­len zwi­schen Kapi­tal­markt, pri­va­ten Inves­to­ren und Real­wirt­schaft zu ver­ste­hen und zu gestal­ten. Die­se Per­spek­ti­ve ist essen­zi­ell, um die Zie­le des BVII zu unter­stüt­zen – ins­be­son­de­re die Zusam­men­füh­rung von gesell­schaft­li­chem Nut­zen, Kapi­tal­wir­kung und finan­zi­el­ler Nach­hal­tig­keit. Gleich­zei­tig habe ich Erfah­run­gen mit zukunfts­ori­en­tier­ten The­men, die sowohl wirt­schaft­li­ches Wachs­tum als auch sozia­le Ver­ant­wor­tung fördern.

Der BVII ver­folgt die Ver­zah­nung von Poli­tik, Kapi­tal­markt und Real­wirt­schaft. Wel­che Impul­se möch­test Du in den kom­men­den Mona­ten set­zen?
Mein Ziel ist es, die stra­te­gi­sche Rol­le von Impact Inves­t­ing stär­ker in den Kapi­tal­märk­ten zu ver­an­kern und kon­kre­te Brü­cken zwi­schen Poli­tik und Wirt­schaft zu schaf­fen. Ins­be­son­de­re möch­te ich dar­auf hin­wir­ken, kla­re Stan­dards für Impact-Invest­ment-Lösun­gen zu ent­wi­ckeln und die Mess­bar­keit sozia­ler und öko­lo­gi­scher Wir­kun­gen zu ver­bes­sern. Die­se Impul­se könn­ten dazu bei­tra­gen, Ver­trau­en und Trans­pa­renz in der Com­mu­ni­ty zu stär­ken und somit eine brei­te­re Akzep­tanz zu erzie­len – sowohl bei insti­tu­tio­nel­len als auch bei pri­va­ten Investoren.

Was sind Dei­ne Wün­sche oder Zie­le für den BVII und die Com­mu­ni­ty im Jahr 2026?
Mein Wunsch ist es, dass der BVII bis 2026 eine Schlüs­sel­rol­le in der Gestal­tung einer nach­hal­ti­gen Invest­ment­land­schaft ein­nimmt. Dazu zäh­len ambi­tio­nier­te Zie­le wie die Eta­blie­rung von kla­ren Impact-Inves­t­ing-Richt­li­ni­en und die För­de­rung inno­va­ti­ver Finan­zie­rungs­mo­del­le, die sozi­al-öko­lo­gi­sche Trans­for­ma­ti­on aktiv unter­stüt­zen. Für die Com­mu­ni­ty wün­sche ich mir einen inspi­rie­ren­den Aus­tausch und ein stär­ke­res Bewusst­sein dafür, wie Kapi­tal­märk­te für posi­ti­ve gesell­schaft­li­che Ver­än­de­run­gen genutzt wer­den kön­nen. Unser Erfolg hängt davon ab, gemein­sam eine nach­hal­ti­ge Wir­kung zu erzie­len und dabei neue Maß­stä­be für Ver­ant­wor­tung und Inno­va­ti­on zu setzen.